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  1. Wer profitierte vom Aufschwung ?
    Erschienen: Mar. 2008
    Verlag:  Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf

    Deutschlands Wirtschaft befindet sich am Ende eines dreijährigen Konjunkturaufschwungs. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist in dem Zeitraum um 7 % gestiegen, die Beschäftigung nahm um gut 2 % zu und die Zahl der Arbeitslosen ging um gut 700... mehr

    ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, Standort Kiel
    DS 489 (27)
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    Deutschlands Wirtschaft befindet sich am Ende eines dreijährigen Konjunkturaufschwungs. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist in dem Zeitraum um 7 % gestiegen, die Beschäftigung nahm um gut 2 % zu und die Zahl der Arbeitslosen ging um gut 700 000 Personen zurück; eine Entwicklung, die durchaus vergleichbar ist mit dem vorherigen Aufschwung. Im Unterschied zu früheren Zyklen sind jedoch die Einkommen der privaten Haushalte preisbereinigt kaum gestiegen. Damit haben insbesondere die Arbeitnehmerhaushalte, deren wesentliche Einkommensquelle das Arbeitseinkommen ist, bislang insgesamt nicht von der Aufwärtsdynamik profitiert.Im Folgenden soll mit Hilfe von ökonometrischen Simulationen der Frage nachgegangen werden, warum dies so ist. Insbesondere sollen die Faktoren identifiziert werden, die verhindert haben, dass ein starker realer Einkommenszuwachs entsteht. Es stellt sich heraus, dass das Zurückbleiben der Lohnentwicklung hinter der Produktivität und der Inflation von erheblicher Bedeutung ist. Dies wurde auch nicht durch einen entsprechend höheren Beschäftigungszuwachs ausgeglichen. Auch der Staat hat durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer in erheblichem Umfang zur schwachen Einkommensdynamik beigetragen. The report attempts to track winners and looser of the present upturn in Germany. Using the past cycle at the end of the nineties as benchmark comparisons of key macroeconomic variables are drawn to the present upturn. Finally a simulation study with a macroeconomic model reveals what would have happened during the present upturn if import prices, taxes and wages would have been same as in the past cycle.It turns out that the present cycle is very unbalanced. The only winners are profit earners whereas wage earners have gained nothing in real terms. There are three major reasons: the first is wage restraint duet to a weaker bargaining position of trade unions. The second is import price shocks that fuelled inflation. And a very important role played higher taxes that also increased inflation and thereby reduced real incomes.

     

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    Hinweise zum Inhalt
    Quelle: Verbundkataloge
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Buch (Monographie)
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    hdl: 10419/106037
    Schriftenreihe: Report / IMK, Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung ; 27
    Schlagworte: Konjunktur; Beschäftigungseffekt; Lohn; Einkommenseffekt; Verteilungswirkung; Deutschland
    Umfang: Online-Ressource (14 S.), graph. Darst.
  2. Zu schwache deutsche Arbeitskostenentwicklung belastet Europäische Währungsunion und soziale Sicherung
    Arbeits- und Lohnstückkosten in 2011 und im 1. Halbjahr 2012
    Erschienen: 2012
    Verlag:  IMK, Düsseldorf

    Das IMK analysiert seit Jahren regelmäßig anhand von Eurostat-Daten die Entwicklung der Arbeitskosten und der Lohnstückkosten in Europa. In diesem Report wird zuerst die Entwicklung der Arbeitskosten in der Privatwirtschaft, im privaten... mehr

    Staats- und Universitätsbibliothek Bremen
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    ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, Standort Kiel
    DS 489 (77)
    keine Fernleihe

     

    Das IMK analysiert seit Jahren regelmäßig anhand von Eurostat-Daten die Entwicklung der Arbeitskosten und der Lohnstückkosten in Europa. In diesem Report wird zuerst die Entwicklung der Arbeitskosten in der Privatwirtschaft, im privaten Dienstleistungssektor und im Verarbeitenden Gewerbe in wichtigen europäischen Ländern dargestellt. Anschließend wird die Entwicklung der Lohnstückkosten analysiert und die Interpretation des Sachverständigenrats kritisch hinterfragt. In einem weiteren Kapitel wird der Einfluss der Arbeitskostenentwicklung auf die sozialen Sicherungssysteme untersucht. Im abschließenden wirtschaftspolitischen Teil wird dann auf die negativen Auswirkungen der niedrigen deutschen Arbeitskostenzuwächse auf die Stabilität des Euroraums eingegangen. Zuletzt, im Jahr 2011, kostete in Deutschland eine Arbeitsstunde in der Privatwirtschaft 30,1 Euro. Damit liegt Deutschland im europäischen Vergleich weiterhin an siebter Stelle, obwohl die Steigerungsrate mit 3 % höher als früher und auch höher als die durchschnittliche Steigerungsrate im Euroraum war. Im deutschen Dienstleistungssektor kostete die Arbeitsstunde 20 % weniger als im Verarbeitenden Gewerbe. In keinem anderen EU-Land ist dieser Rückstand so groß. Die Entwicklung der Arbeitskosten beeinflusst die preisliche Wettbewerbsfähigkeit und die Exportperformance. Gleichzeitig spielt die Lohnentwicklung eine wichtige Rolle für den Konsum und die Einnahmen und Ausgaben der gesetzlichen Sozialversicherung. In Deutschland stiegen seit Beginn der Währungsunion Arbeitskosten und Lohnstückkosten - also die Kosten im Verhältnis zur Produktivitätsentwicklung - nur wenig. Dies lähmte die Binnennachfrage und schadete den sozialen Sicherungssystemen. Um die Leistungsbilanzungleichgewichte im Euroraum schneller abzubauen und die Anpassung in den Krisenländern zu erleichtern, müssen die deutschen Löhne über etliche Jahre um mehr als 3 % zulegen. For a number of years the IMK has analysed the development of gross and unit labour costs in Europe on the basis of Eurostat data. This report presents labour cost trends in the private sector, and disaggregated for private services and manufacturing industry, for a selection of European countries. Unit labour cost trends are then analysed and their interpretation by the German Council of Economic Experts is subjected to critical evaluation. A further section examines the influence of labour cost trends on social insurance systems. The concluding section deals with the negative effects of the slow pace of labour cost growth in Germany on the stability of the euro area.In 2011a working hour in the German private sector cost 30.1 euro. This means that Germany retained its seventh place in the ranking of EU countries, although, at 3%, the rate of increase was higher than both recent years in Germany and last year's average increase in the euro area. A working hour in private services costs 20% less than in manufacturing industry; in no other European country does the service sector lag manufacturing to such an extent. Labour cost trends are an important factor for price competitiveness and export performance. At the same time, wage developments play an important role for consumption and for both the receipts and the expenditures of social insurance systems. German wages and unit labour costs - that is labour costs per unit of output - have grown very slowly since the start of monetary union. In order to reduce current account imbalances in the euro area more rapidly and to facilitate the adjustment in the countries worst affected by the crisis, wages in Germany should increase by more than 3% a year for an extended period.

     

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    Hinweise zum Inhalt
    Quelle: Verbundkataloge
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Buch (Monographie)
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    hdl: 10419/106097
    Schriftenreihe: Report / IMK, Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung ; 77
    Schlagworte: Arbeitskosten; Internationaler Wettbewerb; Außenwirtschaftliches Gleichgewicht; Lohn; Einkommenseffekt; Finanzierung der Sozialversicherung; Deutschland; Eurozone
    Umfang: Online-Ressource (22 S.), graph. Darst.