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  1. Committing to grow
    privatizations and firm dynamics in East Germany
    Erschienen: 24. Januar 2024
    Verlag:  Institute for Employment Research of the Federal Employment Agency, Nürnberg, Germany

    We develop a labor demand model that encompasses pre‑match hiring cost arising from tight labor markets. Through the lens of the model, we study the effect of labor market tightness on firms' labor demand by applying novel Bartik instruments to the... mehr

    Zugang:
    Verlag (kostenfrei)
    Resolving-System (kostenfrei)
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    ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, Standort Kiel
    DS 98
    keine Fernleihe

     

    We develop a labor demand model that encompasses pre‑match hiring cost arising from tight labor markets. Through the lens of the model, we study the effect of labor market tightness on firms' labor demand by applying novel Bartik instruments to the universe of administrative employment data on Germany. In line with theory, the IV results suggest that a 10 percent increase in labor market tightness reduces firms' employment by 0.5 percent. When accounting for search externalities, we find that the individual‑firm wage elasticity of labor demand reduces from ‑0.7 to ‑0.5 at the aggregate level. For the 2015 minimum wage introduction, the elasticities imply only modest disemployment effects mirroring empirical ex‑post evaluations. Moreover, the doubling of tightness between 2012 and 2019 led to a significant slowdown in employment growth by 1.1 million jobs. Dieses Papier untersucht eine wirtschaftspolitische Maßnahme, die darauf abzielt, die Beschäftigung während der Privatisierung ostdeutscher Unternehmen nach dem Fall des Eisernen Vorhangs zu sichern. Die neuen Eigentümern der Unternehmen verpflichten sich zu Arbeitsplatzzusagen, wobei Sanktionen bei Nichteinhaltung vertraglich implementiert waren. Mit einem dynamischen endogenen Wachstumsmodell zeigen wir drei Wege auf, wie sich Arbeitsplatzzusagen auf Unternehmen auswirken. Arbeitsplatzzusagen führen (i) zu einer verzerrte Unternehmensgröße, (ii) steigern die Produktivität und (iii) erhöhen die Marktaustrittswahrscheinlichkeit. Anhand eines Instrumentalvariablenansatzes und unter Verwendung von einzigartigen Vertragsdaten werden die Modellaussagen bestätigt. Das Instrument der Arbeitsplatzzusagen führt zu einer um 22 Prozentpunkte höheren jährliche Wachstumsrate der Beschäftigung, einer um 14 Prozentpunkte höheren jährliche Wachstumsrate der Produktivität und eine um 3,6 Prozentpunkte höhere Wahrscheinlichkeit des Marktaustritts. Das kalibrierte Wachstumsmodell zeigt, dass ohne diese Zusagen die Gesamtbeschäftigung nach 10 Jahren um 15 Prozent niedriger gewesen wäre. Darüber hinaus erweist sich eine alternative wirtschaftspolitische Maßnahme der Investitionssubventionen zur Steigerung der Produktivität als teuer und weniger effektiv in der kurzen Frist.

     

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    Quelle: Verbundkataloge
    Sprache: Englisch
    Medientyp: Buch (Monographie)
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    hdl: 10419/283019
    Schriftenreihe: IAB-discussion paper ; 2024, 01
    Schlagworte: industrial policy; privatizations; productivity; size‑dependent regulations
    Umfang: 1 Online-Ressource (circa 90 Seiten), Illustrationen